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Gallus Immobilien Konzepte: Ist Leerstand in der Schweiz bereits ein Problem?

München, 25.01.2018. „Seit einiger Zeit wird in der Schweiz das Thema Wohnungsleerstand diskutiert. Dies mag verwundern, denn in Zürich, Genf, Lausanne, um nur einmal drei Bespiele zu nennen, ist es schwer, bezahlbare Kaufobjekte oder Mietwohnungen zu finden“, meinen die Experten von Gallus Immobilien Konzepte.

Das Immobilienberatungsunternehmen Wüest Partner (WP) hat sich in seiner aktuellen Ausgabe des „Immo-Monitorings“ daher mit dem Immobilienstandort Schweiz beschäftigt und kommt zu interessanten, differenzierten Ergebnissen.

Anlagealternativen und Zinsen bewirken Zuwachs im Wohnungsbereich
„So ist es nicht verwunderlich, dass es auch in der Schweiz die derzeit niedrigen Zinsen sowie fehlende Anlagealternativen sind, die gerade institutionelle Investoren wie Pensionskassen in Wohnungsprojekte locken“, erklären die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte. So liegen die Mietrenditen von Mehrfamilienhäusern immer noch deutlich über denen von Anleihen, bieten zudem einen vergleichsweise sicheren und gut kalkulierbaren laufenden Cashflow.

Oft werden dabei jedoch aus Kostengründen Neubauprojekte vorangetrieben, die fernab der gefragten Standorte mit hoher Wohnungsnachfrage liegen. „Leerstehende Wohnungen finden sich in der Regel abseits der Ballungsräume und in Regionen mit schlechter infrastruktureller Anbindung“, so die Experten von Gallus Immobilien Konzepte. Wüest Partner (WP) hat beispielsweise ermittelt, dass im Hinblick auf Miete und Eigentum im Oberaargau die Leerstandquote am höchsten ist (5,15 %), hohe Leerstände finden sich auch in gewissen Regionen im Mittelland (Kanton Aargau und Solothurn) und im Kanton Freiburg sowie im Unterwallis. Dagegen liegt die Leerstandquote in Zürich mit 0,21 % am niedrigsten. „Derartige Entwicklungen, die den Drang zur Urbanisierung kennzeichnen, findet man auch in Deutschland. Während beispielsweise in Teilen Brandenburgs hohe Leerstände zu verzeichnen sind, sinkt das Wohnungsangebot in Berlin dramatisch. Dies gilt grundsätzlich für alle Big-7-Städte in Deutschland“, erläutern die Fachleute von Gallus Immobilien Konzepte.

Durchschnittlich geringerer Leerstand in der Schweiz als in Deutschland
„Und während in Deutschland trotz eines durchschnittlichen Leerstands von 4,5 Prozent aller Wohnungen niemand auf die Idee käme, den derzeitigen Immobilienboom abzustreiten und die Immobilienverbände weiterhin der Meinung sind, dass nach wie vor zu wenige Wohnungen gebaut werden, wird man in der Schweiz bei einer durchschnittlichen Leerstandquote von 1,47 Prozent bereits nachdenklich“, so die Verantwortlichen von Gallus Immobilien Konzepte. Dabei gab es auch in der Schweiz bereits höhere Leerstandquoten - so in 1975 mit 2,01 Prozent. Fakt ist jedoch: die geringere Zuwanderungsrate aus dem Ausland und stagnierende Mieten sowie Kaufpreise ermöglichen Interessenten eine bessere Auswahl durch ein breiteres Angebot. Dies gilt allerdings nur begrenzt für die Metropolen selbst, wohl aber bereits in den Agglomerationen.

Deutliche Unterschiede zwischen Miete und Kauf
Ein weiterer Aspekt der WP-Untersuchung ist interessant, denn es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen Eigentum und Mietwohnungen. 82 Prozent der Leerstände seien im Mietwohnungsbau zu verzeichnen, wenngleich deren Anteil am Gesamtmarkt nur rund 53 Prozent ausmachen würde. Im Ergebnis liege die Leerstandquote bei Mietwohnungen im Schnitt bei rund 2,4 Prozent, während sie bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern gerade einmal 0,5 bzw. 0,7 Prozent betrage. „Offenbar werden Immobilien zum Kauf an den besseren und gefragteren Standorten gebaut“, fassen die Experten von Gallus Immobilien Konzepte zusammen.

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Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist der jeweilige Aussender:
Gallus Immobilien Konzepte GmbH

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